Was treibt uns eigentlich? Warum tun wir, was wir tun, warum lassen wir, was wir lassen?
Ich habe eine These: Jeder Mann und jede Frau will geliebt werden. Was uns prägt? Die Sehnsucht nach Liebe, die Liebe die wir erfahren (haben) und die Liebe die uns verwehrt wurde.
Jeder einzelne Mensch lebt mit diesen Erfahrungen, mal besser, mal schlechter. Und aus irgendeinem Grund macht es uns unendlich verwundbar zu sagen: ich möchte geliebt werden. Stattdessen versuchen wir, uns alleine durchzuwurschteln, irgendwie klar zu kommen, stark zu sein, hart zu sein, unabhängig.
Doch am Grund liegt die eine Sehnsucht: geliebt zu sein. Ohne etwas leisten zu müssen. Ohne sich verstellen zu müssen. Verwundbar und offen sein zu können ohne Angst.
Dies vor sich selbst zuzugeben ist ein Schritt, der die Augen öffnen kann: dafür, wie oft großes Imponiergehabe, kleine Boshaftigkeiten nur die große Angst verdecken sollen, eigentlich nicht liebenswert zu sein. Und das macht das Gegenüber menschlicher, liebenswerter, eigentlich.
Niemand ist so wie er ist ohne Grund.
Und ich glaube, der Grund dieses Grundes ist dieser eine: Die Sehnsucht, geliebt zu werden.
Ich tue den ersten Schritt. Ich gebe zu: Auch ich will nur geliebt werden.
What is it that makes us tick? Why is it that we do what we do and leave what we leave? I have a theory: Every man and every woman wants to be loved. What shapes us?The longing for love, the love that we experience and the love that is denied us.
Every single person lives with these experiences. And for some reason it makes us terribly vulnerable to say: I want to be loved. Instead we try to muddle through, make ends meet, be strong, be hard, be independent.
But it all boils down to that one longing: to be loved. Without having to earn it, without pretending to be someone else. To be vulnerable and open without fear.
To admit this to yourself is a stept that might open your eyes: how the attempts to impress each other, or to hurt each other are just attempts to hide that great fear of not being worthy to be loved. And seeing that makes that person more human, more loveable, really.
Nobody is the way they are without a reason.
And I think the reason for that reason is this one: the longing to be loved.
Today I take the first step. I admit: I, too just want to be loved.
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